In 3 Schritten Brand Awareness mit Social Media generieren

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Wir sind an den Punkt angekommen wo jede Marke durch Social Media direkte Leads generieren und bekannt werden will. Die Giganten reißen im Online Marketing die Bühne an sich, weshalb direkte Leads früher oder später nicht mehr so einfach zugänglich sind. Viele Startups und kleinere Unternehmen wollen und können nicht mit den großen Fischen konkurrieren. Online Marketing Strategien wurden nicht für ein ganzes Leben konzipiert. Deshalb ist Stichwort hier Weiterentwicklung. In diesem Beitrag wird erklärt wie man in einfachen drei Schritten Brand Awareness mit Social Media generieren kann.

Das A und O: Relevanz und wiederholtes Auftauchen

Man sollte weg vom Konkurrenzdenken und in seiner eigenen Liga der Star werden. Aus diesem Grund ist es wichtig hierbei die Zielgruppe nie aus den Augen zu verlieren und immer relevanten Content und Ads wiederholt für sie zu schalten.

Ein roter Faden sollte dabei erkennbar sein und das sollte auch bei der Zielgruppe deutlich gemacht werden. Deshalb ist es essentiell sichtbar zu sein, das heißt immer wieder dort aufzutauchen wo sich der Benutzer gerade im Internet aufhält. Der User sollte mit der Marke und dem Produkt ständig konfrontiert werden.

Hierbei spielt aber auch der Inhalt bzw. der Content eine noch viel wichtigere Rolle. Was will die Zielgruppe hören, lesen, was spricht sie an und was ist wichtig für sie? Das sind die Fragen, die sich jede Marke stellt und diese gilt es stets abgestimmt zu beantworten.

1. Relevanter Content

Um die Brand Awareness der Marke aufzubauen ist es nötig hochwertigen Content und die richtigen Ads zu kreieren. Dadurch können Leads generiert werden, die sich zu der Marke hingezogen fühlen. Doch das Auftauchen in dem Feed der Zielgruppe allein ist nicht der Schlüssel zum Erfolg.

Man muss als Marke mehr als nur relevant sein und überall auftauchen. Dementsprechend sind Blogbeiträge, Videos, interessante Bilder oder Grafiken gute Hingucker für User. Im Mittelpunkt der Content-Erstellung steht nach wie vor die Generierung von direkten Leads. Und stets präsent im Leben dieser Gruppe zu sein, damit diese immer wieder daran erinnert wird, dass diese bestimmte Marke existiert.

2. Richtiger Zeitpunkt, richtiger Ort, richtige Zielgruppe

Nicht jeder will den Content unbedingt sehen, weshalb hier die Relevanz oder um präziser zu sein der Mehrwert eine große Rolle für die bestimmte Zielgruppe spielt. Um diese Gruppe zu erreichen ist es wichtig sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort abzuholen und mit dem Inhalt zu überzeugen.

Die Zielgruppe lässt sich in Untergruppen aufteilen, denn nicht jeder ist auf dem selben Level. Manche kennen die Marke zu 100%, andere jedoch nur zu 20%. Deshalb sollte man mit Hilfe von den Insights die Facebook-Follower in drei Gruppen segmentieren:

    1. Heiß

    2. Warm

    3. Erziehen

Die „heiße“ Gruppe kennt die Marke in und auswendig, weshalb man hier das Unternehmen nicht vorstellen muss und auch keine Werbung dafür schalten sollte. Stattdessen sollte man dieser Gruppe tiefgründigeres Wissen zur Verfügung stellen in Form von How-To-Videos.

Das „warme“ Publikum kennt das Unternehmen, bringt sich aber eher selten sein. Deshalb sollte man hier mit relevanten Content, der qualitativ hochwertig ist überzeugen. Auf diese Weise kann man diese Gruppe mit dem Unternehmen binden und dazu aufrufen mehr Engagement zu zeigen in Form von einem Share oder Like.

Der zu „erziehenden“ Zielgruppe ist die Marke überhaupt nicht bekannt und muss somit mit ihr vertraut gemacht werden. Sinnvoll ist es hier mit PR-Maßnahmen und Inhalten die Marke in informativen Beiträgen oder Ads vorzustellen.

Hier ist es wichtig diesen Content je nach Bekanntheit der Marke mit die jeweiligen Gruppen abzuwägen und nicht mit jeden zu teilen. Das heißt also, dass die Gruppe die die Marke schon kennt nicht andauernd Werbung eingeblendet bekommen muss.

3. Geldeinsparung durch richtige Einstellungen

Trotz dem angepassten und relevanten Content ist noch eine wichtige Facebook Einstellung vorzunehmen damit Geld eingespart werden kann. In dem Werbeanzeigenmanager von Facebook kann man nämlich Regeln für Kampagnen einstellen damit zum Beispiel die Frequenz einer Ad reguliert wird. Das führt dazu, dass der gleichen Person die selbe Werbung nicht wiederholt vorgeführt wird.

Mit dieser Brand Awareness Funktion wird sichergestellt, dass jede Person die Werbung nur einmal sieht. Das heißt, dass die Person statt der gleichen Werbung vielmehr unterschiedliche relevante Werbung vorgestellt bekommt. Die Marke taucht wiederholt mit verschiedenen Ads bei dem Kunden auf und das stets mit relevantem Content.

Der klare Vorteil bei dieser kleinen Einstellung ist die Einsparung im Budget, die man dann in die Entwicklung der Brand Awareness einsetzen kann. Dieser Strategie sollte man also nachgehen, wenn man in seiner Niche herausstechen will und direkte Leads generieren will.