Die 12 wichtigsten Bausteine für ein erfolgreiches Webdesign-Layout – Part III

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Die 12 wichtigsten Bausteine für ein erfolgreiches Webdesign-Layout

Die Erstellung einer erfolgsversprechenden Website beinhaltet in der Regel 12 Schritte. In dem letzten Teil unserer mehrteiligen Kolumne erklären wir, welche Details für ein ansprechendes Webdesign nötig sind. Was macht ein Design aufregend? Wie hält man die Kunden auf der Seite? Was bleibt Nutzern lange in Erinnerung?

Part III / Die Details

9. Fußzeile

Die Fußzeile, oder auch der „Footer“, ist ein sehr wichtiger Bestandteil einer guten Website und nicht wegzudenken. Er dient dazu wichtige Informationen hervorzuheben und den Nutzer darauf hinzuweisen, dass dies das Ende der Seite ist. Meistens werden wichtige gesetzliche Pflichtangaben in der Fußzeile untergebracht. Beispiele sind das Impressum, die Datenschutzerklärung oder die Geschäftsbedingungen. Des Weiteren findet man auch oft Verlinkungen auf wichtige Seiten, wie „Über uns“ oder „Kontakt“. Adresse, Telefonnummer, sowie einen Google Maps-Link zum Büro werden in der Regel auch in der Fußzeile platziert. Außerdem sind dort auch häufig Social Media Buttons zu den jeweiligen Profilen zu finden.

10. Call-to-Action

„Call-to-Action“ (kurz CTA) ist eine Handlungsaufforderung des Benutzers. Dies kann ein Button oder auch ein Text sein. Man trägt der Zielgruppe auf, was sie tun soll und kann anschließend sehen, ob dies auch geschieht. Man kann dieses Call-to-Action am besten auf einer Verkaufsseite oder am Ende eines Blogbeitrages. Auch in der Seitenleiste sind CTAs zu finden. Durch ein erfolgreiches Call-to-Action, können die Conversion Rates einer Seite deutlich wachsen.

Es gibt 8 unterschiedliche Typen von Call-to-Action Buttons, auf die man sich stürzen kann:
1. Lead Generation: „Trage deine E-Mail Adresse ein und ich gebe dir Etwas zurück“
2. Formulare: „Fülle dieses Formular aus und ich dafür etwas.“
3. Erfahre mehr: „Klicke auf mich, um mehr Infos zu bekommen.“
4. Produkt/ Service-Erkundung: „Klicke hier, um mehr darüber zu lernen, was wir machen.“
5. Social Sharing: „Teile mich mit deinen Freunden und Followern!“
6. Lead Nurturing: „Du hast bereits Interesse, jedoch ist dieses Angebot noch spannender…“
7. Kaufabschluss: „Kaufe jetzt, sofort!“
8. Event Promotion: „Registriere dich hier.“

Die Verwendung von diesen verschiedenen CTAs hängt grundsätzlich immer damit zusammen, was dadurch bezweckt werden soll. So kann man sich sowohl auf einen CTA fokussieren, als auch verschiedene Buttons auf der Website miteinander kombinieren. Die Hauptaufgabe von einem Call-to-Action ist es Aufmerksamkeit zu bekommenen und den User zur Handlung zu bewegen. Um dies erfolgreich zu absolvieren, sollte der CTA einfach und deutlich für den User sein. Je komplizierter der CTA ist, desto weniger attraktiv ist er für den Nutzer.

11. Pop-ups

Pop-Ups (engl. für „plötzlich auftauchen“) sind meistens Inhalte, die im Vordergrund einer Seite ohne Ankündigung erscheinen. Sie werden oft verwendet, um bestimmte Inhalte hervorzuheben oder um eine Aktion einzuleiten. Außerdem kann man so Leads gut einfangen und einen E-Mailverteiler aufbauen.

Diese Pop-Ups gibt es in verschiedenen Varianten:
1. New-Window-Pop-ups: Öffnen sich in einem neuen Tab/Fenster, wenn man auf einen bestimmten Bereich klickt.
2. Scheduled-Pop-ups: Öffnen sich in einer bestimmten Zeitabfolge.
3. Scroll-Pop-ups: Öffnen sich, wenn der User an einer bestimmten Stelle der Seite vorbeigerollt.
4. Entry-Pop-ups: Öffnen sich, sobald die Website lädt.
5. Exit-Pop-ups: Öffnen sich, wenn der User die Seite verlassen will.

Diese unterschiedlichen Pop-Ups können auf verschiedene Art und Weise eingesetzt werden. Dies hängt davon ab, wer mit dem Pop-Up erreicht werden soll und welche Botschaft erzielt werden soll. Man sollte es jedoch nicht übertreiben, da Pop-Ups schnell nervig und lästig werden können und den Benutzer verscheuchen könnten.

12. Los gehts!

Mit diesen 12 Bausteinen als Leitfaden kann nun ein gutes Website-Layout erarbeitet werden und eine noch bessere Website entstehen.