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Weiterer Clinch zwischen Google und Adblocker

Google möchte künftig mitentscheiden, was für Werbeanzeigen der Internetnutzer sieht. Das verunsichert die Branche der Adblocker, die ihr Geld mit Verbergung von Anzeigen verdienen. Google besitzt einen Marktanteil, bezüglich ihrer Chromium-basierten Browser, von rund 70%. Das kann weitreichenden Auswirkungen auf Teile des Internets haben.

Adblocker sind Zusatzprogramme oder auch Erweiterungen für einen Internetbrowser, der aus Webseiten die Werbung herausfiltert. Statistiken zufolge, nutzen ca. 1/3 der Internet-User einen Adblocker.

Die Entwickler von Google möchten die Möglichkeiten von solchen Erweiterungen für den Zugriff auf Website-Daten einschränken. Das kann zu Folge haben, dass Anbieter von Adblockern weniger Werbung blockieren können. Die Anbieter könnten künftig nur Muster, also Regeln, bei hinterlegen, welche Werbung die Erweiterungen funktionieren und die Werbung blockieren.

Google’s Begründung

Google möchte mit dieser Änderung die Sicherheit der Nutzer steigern. Nach deren Ansicht, sind Adblocker gefährlich, da sie keine Sicherheit garantieren.
Die Gegenstimmen sind der Meinung, dass Google nur seine Macht demonstrieren will. Solche Änderungen würden die komplexen Filter-Mechanismen der Adblocker einschränken, wenn nicht gar unmöglich machen. Diese Unterstellungen gehen von dem Adblocker Ublock origin Entwickler Raymond Hill aus.

Viele Entwickler gehen nun auf die Barrikaden und debattieren gegen die Neuerungen. Es wird sogar von einer Beschwerde beim Bundeskartellamt gesprochen.

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