12 Tipps als digitaler Nomade online erfolgreich und flexibel zu arbeiten

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Wir sind in dem Zeitalter angelangt, wo es Dank dem Internet möglich ist von überall aus zu arbeiten. Raus aus der Routine und rein in das digitale Nomadenleben. Ortsunabhängig Geld verdienen und trotzdem organisiert sein ist der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb gilt es neben der Work-Life-Balance auch an die technischen und organisatorischen Aspekte zu denken. In diesem Artikel werden hilfreiche Tipps vorgestellt wie man erfolgreich und flexibel als digitaler Nomade von überall aus arbeiten kann.

1. Coworking Space

Viele digitale Nomaden arbeiten von zu Hause aus, doch oft tut es dem Kopf gut das Home-Office zu verlassen, um konzentrierter und effektiver zu arbeiten. Sogenannte Coworking Spaces sind kreativ eingerichtete offene Arbeitsplätze, in denen Selbstständige, digitale Nomaden und kreative Freiberufler arbeiten. Dies macht es möglich Anregungen zu bekommen, sich untereinander auszutauschen und so ein interessantes Netzwerk aufzubauen. Mit Websites wie PlacesToWork.co kann man schnell und einfach Coworking Spaces .

2. Laptop-Sicherheit

Der Laptop ist das A und O wenn man als digitaler Nomade flexibel von überall aus arbeiten will. Um Sicherheit zu garantieren sollte man den Laptop mit einer Passwortabfrage schützen, die sich automatisch einschaltet nach einer gewissen Zeit einschaltet oder wenn man den Laptop zuklappt.

Es ist aber noch viel wichtiger den Laptop vor ungewünschten Zugriffen durch Hacker von außen zu schützen. Auf den meisten Laptops sind gängige Sicherheitsprogramme vorinstalliert wie zum Beispiel eine Firewall. Diese sollte man stets aktiviert lassen. Darüber hinaus ist es sehr empfehlenswert die Daten auf dem Laptop zusätzlich zu verschlüsseln, um sich vor Hackerangriffen zu schützen. So kann sichergestellt werden, dass Außenstehende keinen Zugriff auf die Daten haben und sie nicht entschlüsseln können.

3. Externe Festplatte

Da man nicht unendlich viel Speicherplatz auf dem Laptop hat und den auch nicht ausreizen sollte ist es einem digitalen Nomaden sehr zu empfehlen sich eine externe Festplatte zu besorgen. Bei dem Kauf sollte man großen Wert auf die Datensicherheit und Zuverlässigkeit der Festplatte legen, damit man einfach und schnell immer Zugriff auf seine Daten hat. Will und kann man jedoch mehr Geld in eine externe Festplatte investieren sollte man sich eine sogenannte „Outdoor-Festplatte“ anschaffen, da diese sicher gegen Erschütterungen oder Wasser sind. Hat man aber nicht genug Platz unterwegs für eine externe Festplatte ist eine externe SSD Festplatte ein guter Ersatz. Diese arbeiten nicht mechanisch und sind deshalb stabiler gegen Stöße.

4. Reiseadapter

Viele Länder haben andere Steckdosenanschlüsse, die üblicherweise nicht mit den deutschen Steckdosen kompatibel sind. Aus diesem Grund ist es wichtig sich einen Reiseadapter anzuschaffen mit dem man alle Steckdose weltweit benutzen kann. Empfehlenswert ist der „Skross Pro“ Reiseadapter, der für über 220 Länder entwickelt wurde. Diese Investition lohnt sich, da man so am Ende nicht plötzlich ohne Strom dasteht.

5. SIM-Karte

Ein Smartphone ist im heutigen Zeitalter nicht wegzudenken, erst recht nicht wenn man ein sogenannter digitaler Nomade ist, der stets erreichbar sein sollte, um effektiv arbeiten zu können. Wenn man weiß, dass man für einen längeren Zeitraum im Ausland arbeiten wird sollte man keinen Auslandtarif bei einem deutschen Mobilfunkanbieter abschließen. Dies kann zu unnötigen Zusatzkosten kommen, denen man durch eine günstige SIM-Karte im Ausland entgehen kann. Hierfür sollte man ein Smartphone besitzen ohne Sim-Lock, damit man keine Probleme hat die SIM-Karte von einem lokalen Anbieter zu benutzen.

Liegt es jedoch auf der Hand, dass man ständig den Arbeitsort in kurzen Zeiträumen wechselt sollte man doch zu einem internationalen Tarif greifen, damit man durchgehend unter der selben Telefonnummer erreichbar ist und sich nicht jedes Mal den Aufwand machen muss einen passenden Mobilfunkanbieter rauszusuchen.

6. Ladegerät To-Go

Wenn man den ganzen Tag unterwegs ist sollte man stets erreichbar zu sein. Dies ist mit einem schwachen Akku nicht möglich, weshalb es vorteilhaft ist sich ein mobiles Ladegerät bzw. eine Powerbank anzuschaffen. Günstigere Varianten laden das Gerät nur einmal auf, teurere mehrfach. Auf diese Weise muss man sich nie sorgen machen mit einem leeren Akku rumzulaufen.

7. Online überall und jederzeit

Das Internet ist die Tür, um als digitaler Nomade online zu arbeiten. Allerdings hat man nicht immer überall auf der Welt eine gute WLAN-Verbindung. Dieses Problem kann man auf unterschiedliche Weisen lösen. So kann man mit einen USB-Ethernet-Adapter seinen Laptop einfach an einen LAN-Anschluss anschließen und man ist mit dem Netzwerk verbunden. Des Weiteren ist das Ethernet-Kabel sehr vorteilhaft, wenn man in einem überfüllten Coworking Space arbeitet, wo das WiFi ausgelastet ist.

Hat man vor Ort jedoch überhaupt keine Internetverbindung, dann sollte man einen Surf-Stick oder einen mobilen WiFi-Router im Rucksack haben. In den Surf-Stick kann man einen SIM-Karte mit Internet einlegen und dann in den Laptop stecken. Auch der mobile WiFi-Router braucht eine SIM-Karte, um eine Internetverbindung herstellen zu können. Des Weiteren kann ein mobiler UMTS-Router gleichzeitig auch als Hotspot verwendet werden für bis zu 20 Geräte.

8. To-Do-Listen-Tools

To-Do-Tools sorgen für einen Überblick über viele verschiedene Projekte und erleichtern das Leben. Mit dem Tool „Todoist“ kann man zum Beispiel To-dos und Aufgaben nicht nur mit Notizen, Dokumenten oder Grafiken anreichern sondern auch automatisieren, damit diese regelmäßig „Jeden Montag“ oder „Jeden Freitag“ erledigt werden.

9. Projektmanagement-Tools

Das Arbeiten mit einem Partner oder einem Team kann durch Projektmanagement-Tools besser organisiert und erleichtert werden. Dafür sind die weit verbreiteten Softwares „Asana” oder “Trello” empfehlenswert. Mit Trello kann man visuell mit Boards arbeiten, die die Projekte selbst sind. In diesen Boards kann man Projekte zusammen organisieren, gleichzeitig zusammen arbeiten und sich austauschen.

10. Weltuhr-Widget im Google Kalender

Da man oft Kunden hat, die weltweit auf verschieden Kontinenten verstreut sind muss man dafür sorgen die unterschiedlichen Zeitzonen stets im Hinterkopf zu haben. Um das ständige Nachrechnen von Zeitverschiebungen zu umgehen kann man deshalb das sogenannte Weltuhr-Widget zum Google Kalender hinzufügen. Dies erleichtert es dem digitalen Nomaden wichtige Telefonkonferenzen und Besprechungen gut durchzuplanen. Unterschiedliche Termine in anderen Zeitzonen, die in der lokalen Zeit angezeigt werden, kann man so in einem Kalender gut unterbringen.

11. Internationale Visakarte

Wenn man international Unterwegs ist sollte man sich auch darüber Gedanken machen sich eine internationale Visakarte anzuschaffen. Die DKB Visakarte ist eine der bekannteste und vielversprechendsten Visakarten unter den digitalen Nomaden. Der größte Vorteil der DKB Visakarte im Vergleich zu vielen anderen Anbietern ist, dass man in jedem Land gebührenfrei Geld abheben oder auch Bargeldlos zahlen kann. Das Konto und die Visakarte kann man sich einfach kostenlos auf dkb.de bestellen.

12. Währungsrechner

Wer mit internationalen Kunden zusammenarbeitet ist dazu verpflichtet unterschiedliche Projekte mit der ausländischen Währung des jeweiligen Landes zu planen. Selbst die Spesenabrechnungen werden meistens mit der Fremdwährung erstellt. Besonders für Ausgaben, die man mit Bargeld tätigt sollte man eine genaue Umrechnung der Währung machen. Hierfür sollte man den Online-Währungsrechner Oanda.com in Betracht ziehen, der den aktuellen Wechselkurs korrekt berechnet.

Befolgt man diese 12 Tipps, dann ist man mehr als gut ausgestattet als digitaler Nomade voll durchzustarten egal wann oder wo. Es wird einfacher sein sich zu organisieren und flexibel und effektiv Projekte erfolgreich abzuschließen.

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